Paul Hindemith - Oper "Mathis der Maler"

Lenz 2017

 Staatstheater Mainz

www.staatstheater-mainz.com

 

 

Musikalische Leitung: Hermann Bäumer

Inszenierung: Elisabeth Stöppler

Bühne: Annika Haller

Kostüme: Su Sigmund

Dramaturgie: Anselm Dalferth

 

18.03.2017 Premiere, 21.03.2017, 2.04.2017, 12.04.2017, 18.04.2017, 30.04.2017, 7.05.2017


 

Der in Diensten des Erzbischofs von Mainz stehende Maler Mathis ist der Mittelpunkt der Oper, die das Wirken der historischen Figur Matthias Grünewald zur Zeit der Reformation und der Bauernkriege aufgreift. Der Maler des berühmten Isenheimer Altars gerät in einen inneren Konflikt, als Bauernführer Schwalb und dessen Tochter Regina in sein Leben treten: „Ist, dass Du schaffst und bildest, genug?“, fragt er sich und entscheidet sich dafür, die Bauern aktiv zu unterstützen. (...)

 

Staatstheater Mainz
Staatstheater Mainz

Mathis der Maler ist das prominenteste Dokument eines stilistischen Wandels, der sich seit 1930 mit homogeneren, stärker streicherdominierten Klangfarben, einer deutlicher tonalen Ausrichtung sowie klaren formalen Strukturen angedeutet hatte. Auch einige der satztechnischen Mittel, die in der Unterweisung im Tonsatz (1937) theoretisch begründet werden, sind hier angewendet. Die bereits im Konzert für Klavier, Blechbläser und Harfen op. 49 (1930) erprobte Praxis, Volksliedsätze und Choralmelodien der eigenen musikalischen Diktion zu adaptieren, wird in der Oper ausgebaut und zu einem charakteristischen Stilmittel erweitert, das auch spätere Werke Hindemiths prägen wird (u.a. im Bratschenkonzert Der Schwanendreher). Stoffwahl und Entstehungsgeschichte von Mathis der Maler, zu dem Hindemith das Libretto selbst verfasste, sind eng mit seiner eigenen Situation seit 1933 verbunden. (...) www.schott-music.com

 


 

 

 

 

 

 

 

  

 

Opernhaus Zürich, 2012 

Dirigent Daniele Gatti



Wikipedia User 'Flominator' 2007
Wikipedia User 'Flominator' 2007

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Gemeinde Lenzkirch

www.lenzkirch.de



Matthias Grünewald

Isenheimer Altar

Detail: "Die historische Gruppe"

Johannes der Apostel mit Maria,

Maria Magdalena

 

 

Museum Unterlinden

Colmar



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Comments: 1
  • #1

    PaulHindemith (Saturday, 11 March 2017 13:15)

    Das künstlerische Schaffen ist aristokratisch, weil es stets das Vorrecht einer kleinen Anzahl Menschen sein wird. Könnte es demokratisiert werden, verlöre es seine künstlerische Qualität, sänke zu einem Handwerk ab und endete als Industrie.